4 Tage Safari im wunderbaren Tsavo West Nationalpark (Teil 1)

1. Tag

In den frühen Morgenstunden brechen wir auf, voller Vorfreude und Spannung was uns in den nächsten 4 Tagen erwartet. Unser Guide und gleichzeitig auch Fahrer holt uns in einem kleinen Safaribus ab. Das Dach des kleinen Busses lässt sich aufstellen, so dass wir im Stehen später die Tiere beobachten können. Wir fahren von Mombasa über den Highway A 109 in Richtung Tsavo West Nationalpark. Die Fahrt auf der für Kenia so wichtigen Verkehrsader , von Mombasa nach Nairobi, ist ein Abenteuer für sich. Schon alleine die Tatsache das in Kenia Linksverkehr herrscht ist für mich irritierend. Nach einer 6 stündigen Fahrt erreichen wir das Gate zum Nationalpark. 

 

Bei meiner ersten Fahrt durch diesen wunderbaren Nationalpark entdecke ich Berge, offene Steppe und eine mit Bäumen durchzogene Graslandschaft. Ich lasse meine Augen über die weitläufige Savanne Afrikas streifen und kann jetzt bereits erahnen, was Karen Blixen in Ihrem Spruch über eine Safari zum Ausdruck bringen will 

 

"Es gibt etwas auf einer Safari, das dich alle Sorgen vergessen lässt und dir das Gefühl gibt, du hättest eine Flasche Champagner getrunken, etwas das dich überschäumen lässt vor tief empfundener Dankbarkeit am Leben!"

Zitat von Karen Blixen

 Wir erreichen unser Camp. Etwas erschöpft von der Fahrt beziehe ich mein Luxuszelt und genieße den Blick von meiner Terrasse auf ein kleines Wasserloch - nur weniger Meter entfernt von mir. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es zum Lunch in ein Restaurant, welches offen gestaltet ist und quasi nur ein Dach hat. Von meinem Platz aus beobachte ich eine Warzenschweinfamilie bei ihrem mittäglichen Treiben.

 

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug zu den Mzima Springs. Diese Quelle versorgt Mombasa mit Wasser. Es ist sehr grün hier, eine Oase inmitten der Savannenlandschaft. In den Teichen tummeln sich Nilpferde, Krokodile und Fische. Man kann sie von einem Unterwasserraum aus beobachten.

 

Nach dem Abendessen nehme ich meinen Cocktail und begebe mich an die Feuerstelle. Das Lagerfeuer knistert vor sich hin. Ich lege meinen Kopf in den Nacken und richte meinen Blick gen Himmel. Unglaublich, ich habe noch nie einen so klaren Sternenhimmel gesehen. Es hat den Anschein als wären über Afrika doppelt so viele Sterne am Himmel. Sogar die Milchstraße lässt sich mit bloßem Auge erkennen. Eine wunderbarer Ausklang für diesen tollen Tag. Ich sinke in die Kissen mit einem etwas mulmigen Gefühl , denn das Camp ist weder umzäunt noch ist zu so später Stunde Strom vorhanden. Mit Taschenlampe und Trillerpfeife (für den Notfall) im Arm schlafe ich ein.

 

Du bist sicher gespannt wie es weiter geht.... Tag 2 gibt es im nächsten Teil....

 

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